25 M Pistole Disziplin Nr. 2.40

Die Disziplin 25 M Pistole Regel Nr. 2.40 ist der Klassiker beim Sportschießen mit scharfen Patronenkurzwaffen. Diese Disziplin wird auch heute noch umgangssprachlich als „KK-Sportpistole“ bezeichnet. Zugelassen sind hierfür Revolver und selbstladende Pistolen (halbautomatisch) mit einem Gesamtgewicht von maximal 1400 g und einem Abzugswiderstand von mindestens 1000 g. Die Gesamtabmessungen der Waffe muss so geartet sein, dass diese in einem Prüfkasten mit den Abmessungen 300 mm x 150 mm x 50 mm Platz findet. Die Lauflänge ist begrenzt auf 153 mm, die Visierlinie auf 220 mm. Es sind ausschließlich Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22lfb) zugelassen. Der Wettkampf besteht aus einem Päzisionsdurchgang und einem Duelldurchgang. Vor Beginn des Präzisionsdurchgangs hat der Schütze die Möglichkeit maximal 5 Probeschüsse innerhalb 5 Minuten auf die Präzisionsscheibe (Scheibe Nr. 4 siehe hier auf Seite 76) gemäß der Sportordnung des DSB abzugeben. Anschließend werden im Präzisionsdurchgang 6 x 5 Wertungsschüsse in je 5 Minuten abgegeben. Vor dem Duelldurchgang kann ebenfalls eine Probeserie (5 Schuss) im Duellmodus (7/3 Sekunden) auf die Duellscheibe (Scheibe Nr. 10 siehe hier auf Seite 79) gemäß der Sportordnung des DSB abgegeben werden. Im anschließenden Duelldurchgang werden 6 x 5 Wertungsschüsse im Duellmodus 7/3 Sekunden abgegeben, das bedeutet, dass die Scheibe beim Beginn der 5-Schuss-Serie 7 Sekunden vom Schützen weggedreht ist und dann jeweils für 3 Sekunden erscheint. Dieser Vorgang wiederholt sich 5 mal. Der gesamte Wettkampf wird im Stehend-Einhand-Anschlag (freihändig) auf eine Entfernung von 25 m geschossen.

Wie bereits erwähnt wird der Präzisionsdurchgang auf die Scheibe Nr. 4 (siehe hier) und der Duelldurchgang auf die Scheibe Nr. 10 (siehe hier) gemäß der Sportodnung des DSB geschossen.

Näheres zu dieser Disziplin finden Sie hier auf den Seiten Nr. 1 – 106, sowie hier auf den Seiten 127 – 154.