Unterhebelgewehr B Disziplin Nr. B.13

Die Waffen für die Disziplin Unterhebelgewehr B unterscheiden sich hinsichtlich zulässigen Waffengewicht, Abzugswiderstand Magazinmindestkapazität und Visierung nicht von denen, die für Unterhebelgewehr A verwendet werden (siehe hier). Die wesentlichen Unterschiede zwischen den beiden Disziplinen liegen im Mindestimpuls (MIP) der zulässigen Munition, der Scheibenentfernung und der zeitlichen Vorgabe beim Stehend-Anschlag-Schießen. Der MIP für das Unterhebelgewehr A-Schießen muss mindestens 550 betragen, der für das Unterhebelgewehr B-Schießen höchstens 550. Die Scheibenentfernung beträgt 50 m.

Der Wettkampf besteht aus einem Teil 1 und einem Teil 2. Vor dem Teil 1 stehen dem Schützen für das Probeschießen 5 Minuten zur Verfügung. Im Teil 1 werden 4 x 5 Wertungsschüsse, wahlweise im Kniend- oder Stehend-Anschlag, in einem Zeitfenster von je 75 Sekunden abgegeben. Im Teil 2 folgen 4 x 5 Wertungsschüsse im Stehend-Anschlag innerhalb von je 50 Sekunden.

Sowohl im Teil 1, als auch im Teil 2 wird auf die sogenannte „Großkaliber Qualifikationsscheibe“ geschossen. Da es sich bei den Unterhebelgewehr-Disziplinen um Bayerische Disziplinen handelt, ist die zu beschießende Scheibe in der Sportordnung des DSB nicht aufgeführt. Leider wurde die Sportleitung, was die Beschreibung oder idealerweise ein Bild der Scheibe anbelangt, auch im Regelwerk des BSSB nicht fündig. Daher finden Sie die für die Unterhebelgewehr B-Disziplin verwendete Scheibe hier.

Näheres zu der Disziplin Unterhebelgewehr B finden Sie hier auf den Seiten 17 – 19.